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 Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends

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Dean Winchester
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BeitragThema: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Fr März 09, 2012 10:13 am

    Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends

    Dean konnte es einfach nicht glauben. Da hatte Sam ihn im Stich gelassen um irgendeiner Dämonenschlampe zu folgen. Er hasste Ruby, nein er hasste sie nicht nur, er verabscheute sie. Und so hatte sich der Hunter, allein auf den Weg nach Ludlow gemacht. Was er hier verloren hatte? Diese Zombie Sache war ja schon ziemlich bekannt, doch Dean so wie er nun einmal war. Wollte sich selbst ein Bild von der Lage machen. Außerdem wollte er Ruby nicht begegnen. Dean schloss die Tür zu seinem Motelzimmer auf. Ein modriger Geruch stieg ihm die Nase empor. Der Raum war ziemlich dunkel und verstaubt. Die Möbel sahen ziemlich alt aus, jedenfalls hörte sich das Bett ganz danach an. Dean ließ sich drauf fallen. Das Bett knirschte und die Federn der Matratze drückten sich in seinen Rücken. ,,Na das wird ein Spaß.‘‘

    Er hatte nicht vor lange in Ludlow zu bleiben. Man konnte eh nichts an der Situation ändern. Der verfluchte Friedhof war nun einmal da. Es sollte nur niemand so blöd sein, ein Tier oder gar einen Menschen dort zu begraben. Der Hunter setze sich an den Bettrand und vergrub sein Gesicht in den Händen. ,,Wieso muss Sam sich auf diese Schlampe einlassen?‘‘ Diese Frage stellte sich Dean, immer und immer wieder. Okay, er hatte auch des Öfteren einen Griff ins Klo gemacht. Doch hatte er sich nie auf einen Dämon eingelassen. Er besaß noch so etwas wie ein bisschen Stolz und Würde.

    Streckend stand er auf und ging auf das Fenster zu. Die Lichter von heranfahrenden Autos schienen ins Zimmer. Es war Nacht geworden über Ludlow. Dean hatte den ganzen Tag damit verbracht irgendwelche Informationen, über diesen Fluch herauszubekommen. Doch dies gestaltete sich ohne seinen Bruder als besonders schwierig. Zwar konnte er mit Laptops umgehen, doch ein wirkliches Genie war er darin nicht. Seine Aufmerksamkeit blieb an einer Frauensilhouette hängen, die draußen in der Nacht stand.


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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Fr März 09, 2012 10:30 am

Rain sah auf, dann kratze sie sich am Hinterkopf und sah wieder hinab.
Ok, sie war hier. Alles deutete darauf hin. Nur wo, sollte hier sein.
Die Braune hätte am liebsten laut geschrien.
Und wieder hob sie den Kopf, dann seufzte sie ergeben und machte auf dem Hacken kehrt, nur um das billige Motel anzusteuern, an dem sie angehalten hatte.
Es sah jetzt schon aus, wie eine Müllhalde.
Nett.

„ Sei brav Hank und lauf nicht wag“ meinte sie noch, dann lief sie los, ihren Rucksack geschultert.
Sie würde sich einen Schlüssel besorgen, sich einquartieren, ganz heiß Duschen und dann schlafen. Vielleicht nicht ganz in dieser Reihenfolge aber so ungefähr.
Kurz ließ sie ihren Blick über die Fassade schweifen, sah eine großgewachsene Silhouette am Fenster und hob eine Augenbraue.
Da sie unter einer Lampe hindurch lief, musste es ziemlich gut zu sehen sein.
Könnte ein Spanner sein oder ein Penner oder weiß der Geier was, ein Kerl, der hoffte eine alte Frau zu sehen.
Heutzutage sollte ja alles möglich sein. Rain unterdrückte den Drang ihm zuzuwinken und verschwand aus seinem Sichtfeld, nur um im Inneren des Haupthauses zu verschwinden.

Fünf Minuten später kam sie fluchend wieder raus. Das musste doch ein ganz schlechter Scherz sein. Das billigste Motel und alle Zimmer waren belegt. Na ganz klasse.
Würde sie halt auf Hank schlafen müssen. Juhu.
Ärgerlich lief sie wieder an dem Fenster vorbei, diesmal sah sie nicht hin um zu sehen ob der schwarze Mann immer noch dort stand.
Sie hatte schlechte Laune, mehr als das, sie hätte vor Wut platzen können.
Gott, wenn sie Jesse gefunden hatte, würde sie ihr die Hölle heiß machen, für diesen ganzen Scheiß.

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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Fr März 09, 2012 10:50 am

    Sein Blick war an der Frauensilhouette haften geblieben und er merkte dass diese ihn erwiderte. Als sie aus seinem Blickwinkel verschwand, machte er kehrt und ging auf die Türe zu. Dean brauchte dringend frische Luft, der Gestank war ja kaum zu ertragen. Er nahm seine Lederjacke, die er kurz zuvor auf dem modrigen dunkelgrünen Sessel geschmissen hatte und zog sich diese über die Schultern. Als er die Türe öffnete, kam ihm kalter Wind entgegen. Es war wirklich kalt, aber allemal besser, als sich den ganzen Abend diesen Gestank auszusetzen. Dean blieb vor der Tür seines Motelzimmers stehen, er ließ die Türe auf, dass wenigstens ein bisschen frische Luft hineinkam. Wenn schon die Besitzer nicht dazu im Stande waren zu lüften. Das Licht der Straßenlaterne fiel genau in seine Richtung. Dean wich ein paar Schritte zurück und verschwand im Schatten.

    Deans Aufmerksamkeit fiel auf ein junges Pärchen, das neben ihm ein Zimmer gemietet hatte. Die beiden kicherten und lachten, als wären sie die glücklichsten Menschen auf dieser Welt. ,,Man haben die’s gut.‘‘ Dachte er sich wohl etwas zu laut. Die beiden blickten missmutig zu ihm. Er erwiderte ihren Blick mit einem kurzen Grinsen, ehe er sich wieder von ihnen weg wandte. Sein Atem war in der Luft zu sehen, aus lauter Langeweile versuchte er Kreise zu blasen. Als er Schritte hörte, blickte er wieder auf die Straße vor sich. Und da war wieder die Frau, die er vorhin gesehen hatte und diese kam ihm ziemlich bekannt vor. Es dauerte einige Augenblicke, bis er wusste um wen es sich handelte. Dann plötzlich dämmerte es ihm. Es war Rain. Eine flüchtige Affäre von Dean. Bis heute noch, hatte er heiße Träume von ihr. Der Sex mit Rain war einfach unvergesslich. ,,Rain, na wer hätte dich hier erwartet.‘‘ Seine Stimme klang rau. Dean schloss die Türe hinter sich und ging auf die junge Frau zu. Dort angekommen musterte er sie erst mal gründlich. ,,Sie ist immer noch so scharf, wie damals.‘‘


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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Fr März 09, 2012 11:06 am


Rain hatte Hank fast schon erreicht, als eine Stimme hinter ihr erklang.
Na ganz klasse, genau den Menschen, den sie jetzt unbedingt nicht sehen wollte. Ihr Schnauben war mehr als Laut zu hören.
Klang es genervt? Ja klang es.
Sie drehte sich langsam um, hob den Kopf und sah den Blonden an, dann verzog sie den Mund.
„ Na wer hätte das Gedacht. Du bist genau der Mensch, den ich heute unbedingt treffen wollte.“
Ihre Stimme klang Staubtrocken, dabei verzog sie keine Miene. Ihre Gute Laune hatte sie für heute in den Urlaub geschickt.

Ein Schnauben entwich ihr, dann sah sie Dean von oben bis unten an, bevor sie ihren Kopf wieder anhob und ihm in die Augen sah.
„ Du auch Hase. Knuffig wie immer.“
Sie könnte jetzt natürlich einen auf hilfloses Mädchen machen, könnte sie wirklich, sollte sie vielleicht auch tun. Ihr Kopf begann zu rattern, dann sah sie an ihm vorbei zu dem Motel, sah ihn wieder an, dann wieder zu dem Motel.
„ Sag mir, dass du ein Zimmer hast und das du einer Jungfer in Nöten unbedingt helfen willst.“
Die Braune schaffte es sogar ihn unschuldig anzusehen und dabei mit den Wimpern zu klimpern. Eigentlich müsste sie ihm ja in seine edelsten Teile treten, weil er damals einfach mal so verschwunden war, aber das könnte sie ja auch noch morgen früh tun.

„Und hast du? Mir ist nämlich Arschkalt und ich hab keinen Bock draußen zu schlafen oder weiter zu fahren. Ich will schlafen. Ich geb dir auch was du willst. Na gut, fast alles.“
Wieder sah sie ihn aus unschuldigen blauen Augen an, den Mund leicht verzogen, die Arme um sich geschlungen um sich vor der Kälte zu schützen. Ihr Mantel half bei den Temperaturen nicht wirklich viel. Sie sollte unbedingt mal wieder shoppen gehen. Was für ein Aufregender Gedanke.

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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Fr März 09, 2012 11:25 am

    ,,Ein bisschen mehr Begeisterung, wenn ich bitten darf.‘‘ Etwas Freches und provozierendes lag in seiner Stimme. Okay, Dean war ein richtiges Arschloch und um ehrlich zu sein war er das immer noch. Er hätte sie damals nicht einfach sitzen lassen sollen. Aber er wollte einfach nur seinen Spaß und Dean war der Meinung, dass sie diesen ebenfalls nur wollte. Trotzdem war er der Ansicht, dass die Reaktion von Rain doch etwas überflüssig war. Doch der Hunter ging gar nicht weiter darauf ein. Er folgte ihren Blick, der auf sein Motelzimmer fiel und wandte sich dann wieder ihr zu.

    Ein glucksen huschte Dean aus der Kehle. Er mochte Rains unglaublich schwarzen Humor, irgendwie erinnerte sie ihn, ein bisschen an sich selbst. ,,Eine Jungfer in Nöten? Ist das dein ernst?...‘‘ Immer noch glucksend blickte er zu der jungen Frau. ,,Du kommst doch sonst immer so gut allein zurecht.‘‘ Natürlich würde er sie mit auf sein Zimmer nehmen, doch Dean hatte vor seine ehemalige Affäre noch etwas an der Nase herum zu führen. Es war ja sonst keiner da, also musste wohl Rain darunter leiden.

    Als Rain sagte sie würde fast alles für ihn tun, blickte er diese mit großen Augen an. ,,Wirklich alles? Mhh lass mich mal überlegen.‘‘ Dean tat so als würde er überlegen, dabei kratze er sich am Kinn. Er sah wirklich wie ein Idiot aus. ,,Ich könnte eine Fußmassage gebrauchen…‘‘ Ironie lag in seiner Stimme und wenn Rain ihn wirklich kannte, wusste sie dass dies nicht ernst gemeint war. ,,Na komm schon.‘‘ Dean machte kehrt und ging mit schnellen Schritten auf sein Zimmer zu. Kurz ließ er seinen Blick über seinem schwarzen Impala gleiten. Ein wohltuender Seufzer war zu hören. Im Motelzimmer angekommen, gebot er Rain Einlass und schloss die Türe hinter ihr. ,,Mach es dir gemütlich.‘‘


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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Fr März 09, 2012 12:09 pm

„Begeisterung? Ha“ Rain schüttelte bei seinen Worten nur den Kopf. Manchmal fragte sie sich ernsthaft, was sie damals geritten hatte. Wahrscheinlich geistige Umnachtung, was anderes konnte es einfach nicht sein.
Na gut, vielleicht lag es auch daran, dass er so niedlich war. Ein ganz kleines bisschen vielleicht, weniger als ein Bisschen.
Ach verdammt. Warum dachte sie überhaupt darüber nach? Weil sie beim klang seiner Stimme an die mehr als netten Nächte denken musste.
Sie seufzte ergeben, dann bis sie sich auf die Unterlippe um nicht doch ein Grinsen entweichen zu lassen, bei seinem gegluckse.
Ja, definitiv niedlich.

„Natürlich ist das mein ernst. Sehe ich nach einem Scherz aus? Und ja komme ich auch, nur heute nun mal nicht. In diesem Drecksloch sind alle Zimmer belegt, also bleibst entweder du oder Hank. Es ist erstaunlich, aber ich würde es vorziehen auf die zu liegen anstatt auf meinem Motorrad, Da tut mir am nässten Morgen immer so der Rücken weh“ Ihre Stimme tropfte geradezu vor Sarkasmus.

„Ich soll was tun? Sicher, dass du noch alle Latten am Zaun hast? Ich werde alles tun aber bestimmt nicht deine Füße massieren. Haben die heute schon mal Wasser und Seife gesehen?“
Ihre Stimme klang genauso ironisch, bevor sie ihm folgte. Mit etwas Glück würde sie doch noch eine heiße Dusche bekommen. Allein der Gedanke daran, ließ ihr ein Schaudern über den Rücken wandern, dabei schloss sie kurz ihre Augen und fing an zu Grinsen.
Ja heißes Wasser war wirklich klasse, dabei konnte man doch fast seine Worte überhören, aber nur fast- Sie folgte Dean mit schnellen Schritten, ignorierte sein Auto und dessen Rücksitze und schob sich lieben an dem Blonden vorbei in sein Zimmer.
„ Hier stinkt es“ war ihr erster Kommentar, dabei ließ sie ihren Rucksack auf den Boden fallen, ihr Mantel folgte zwei Sekunden später, darunter trug sie dass, was sie eigentlich immer trug, nicht viel.

Outfit

„Wo wirst du schlafen? Boden oder Badewanne?“
Sie blickte sich über die Schulter und sah dabei zu ihm auf, ein schräges Grinsen im Gesicht, bevor sie wieder nach vorne sah.
Dann bückte sie sich, hob ihren Rucksack wieder auf und steuerte die kleine braune Tür im hinteren Teil des Zimmers an.
„ Ich bin Duschen, wenn es recht ist“
Und schon war sie weg und ließ die Tür mit einem Knall hinter sich zufallen.

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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 5:36 am

    Dean beobachtete Rain aufmerksam. Ihr Körper war immer noch verdammt Sexy und hätte sich der Hunter nicht unter Kontrolle, oder besser gesagt wäre er noch ein wilder Teenager, hätte er sich Rain geschnappt und sie ins Bett gezogen. ,,Ich denke ich werde in meinem Bett schlafen…‘‘ Ein Grinsen lag ihm auf den Lippen. ,,Aber wenn du möchtest kannst du gerne neben mir schlafen…oder auf mir.‘‘ Grinsend schmiss er seine Lederjacke auf den Sessel und ging dann auf dem Kühlschrank zu, um sich ein kühles Bier zu gönnen.

    Sein Blick folgte Rain, als diese im Badezimmer verschwand. Er ging auf das Bett zu, stellte das Bier auf das Nachtkästchen und ließ sich darauf fallen. Und wieder quietschte es. Eine wilde Nacht würde es wohl nicht mehr standhalten. Er hörte das Wasser im Bad plätschern. Am liebsten wäre Dean mit ihr Duschen gegangen. Doch da Rain eh nicht sonderlich erfreut war, den Hunter zu sehen, lies er den Vorschlag lieber sein. Mit müdem Blick starrte er zur Decke und wartete darauf, dass Rain endlich fertig wurde. Schließlich hatte auch er, dringende Bedürfnisse zu erledigen. Und dieses Bedürfnis, wurde immer und immer stärker. Der Hunter fing an, Metallica vor sich her zu summen, um sich etwas abzulenken. Aber leider ohne Erfolg. ,,Wie lang brauchst du noch?‘‘ Rief er ins Bad, blieb dabei aber auf dem Bett liegen.


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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 5:59 am

Sie hörte seine Worte und…scherte sich einen Dreck darum. Die Braune stand unter dem Duschstrahl, den Kopf an die Fliesen gelehnt, lief ihr das heiße Wasser über den Körper und tropfte auf den Boden.
Ihre Gedanken fuhren Achterbahn, drehten sich um Jesse und wo sie sein könnte. Rain hätte drauf schwören können, dass nicht Jesse geholt werden sollte, sondern sie.
Jesse war viel zu nett, um so etwas verdient zu haben.
Rain rieb ich über den Nacken, dann hob sie den Kopf und legte ihn sich in den Nacken, während ihr das Wasser übers Gesicht lief. Nebenbei griff sie nach der Seife und fing an, sich einzuseifen.

Morgen würde sie weiter suchen, obwohl sie keinen Plan hatte. Nun gut, sie könnte Dean fragen, ob er eine Idee hatte, aber was sollte das bringen? Er kannte Jesse nicht.
Dann musste sie plötzlich Grinsen.
Wie er wohl reagieren würde, wenn sie im Doppelpack vor ihm stand.
Eigentlich bräuchte sie darüber gar nicht zu grübeln, sie konnte sein dreckiges Grinsen genau vor sich sehen.
Er war einfach zu durchschaubar. Sie würde ihr ganzes Geld darauf verwetten, dass er auf dem Bett lag, ein Bier in der Hand und mit der Frage im Gesicht, ob er sich nicht ins Bad schleichen sollte.

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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 8:14 am

    Schummrig leuchtendes Licht erhellte den Raum. Dean öffnete die Augen und sah wie Rain sich über ihn beugte. Sie war nackt, Splitter nackt, ihr Körper war nass und die Haare hingen ihr ins Gesicht. Plötzlich drückte sie ihre Lippen an seine. Dean erwiderte den Kuss, der immer Leidenschaftlicher wurde. Mit seinem muskulösen Armen, schwang er sie aufs Bett. Nun hatte der Hunter die Oberhand. Seine Hände fuhren ihren Oberkörper entlang. Plötzlich ein lauter schlag. Dean war in der Realität angelangt, es war alles nur ein schöner Traum. Dieser macht ihn aber doch ganz schön zu schaffen, jedenfalls merkte er das, als er an sich herunter sah. ,,Na klasse.‘‘ Murmelte er leise. Dean nahm sich das Kopfkissen und legte es sich auf den Schoss.

    ,,War wirklich ein toller Traum.‘‘ Dachte er sich. Der Traum war so realistisch und hatte sich so echt angefühlt es war kaum zu glauben. Der Hunter verweilte noch einige Augenblicke auf dem Bett, ehe er sich aufrappelte und nach seinem Bier griff. Er leerte es mit einem paar Zügen und schmiss die leere Dose, in den Abfalleimer ganz in der Nähe. ,,Duscht du immer noch?‘‘ Seine Stimme klang leicht gereizt, obwohl er jetzt eh nicht mehr auf die Toilette konnte. Dean ging es einfach ums Prinzip. Wieso brauchte eine Frau so lange im Bad? Das hatte er noch nie verstanden, er wollte es auch gar nicht. Streckend stand er auf und wieder blickte er an sich herunter. ,,Es war nur ein Traum.‘‘ Sagte er murrend. Dean griff zum Kissen und nahm es als Lendenschutz. Er hatte wirklich keine Lust, dass Rain irgendwas davon erfuhr. Doch sollte sie kommen, würde sie wohl eins und eins zusammen zählen können.


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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 9:03 am

Rain schaffte es doch tatsächlich irgendwann aus der Dusche zu kommen. Klitschnass stand sie da und war in dem ganzen Dampf, der durch Bad zog, kaum zu sehen.
Wieder erklang Deans Stimme. Gott, war der Kerl ungeduldig.
Sie grummelte leise, dann trocknete sie sich ab, wickelte sich das Haar in ein Handtuch und zog ein übergroßes Shirt aus ihrem Rucksack.
Als sie es anhatte, ging es ihr bis fast an die Knie und sie wirkte völlig verloren darin.
Noch ein letzter Blick durchs Bad, dann riss sie die Tür auf und brachte denn Dampf auch mit ins Zimmer.

„ Nein, mach ich nicht. Gott, kannst du mich nicht mal in Ruhe Duschen lassen? Schon mal über ein Hobby nachgedacht? Fang an zu stricken, da soll die Zeit rasend schnell vergehen“
Sie funkelte ihn an, dann erst bemerkte sie das Kissen und runzelte die Stirn.
Dann kratzte sie sich am Hinterkopf und zuckte mit den Schultern. Sie wollte gar nicht wissen, was das sollte.
Die Braune warf ihren Rucksack in eine Ecke, dann steuerte sie zielgerichtet das Bett an und ließ sich der Länge nach drauf fallen.
„ Du schläfst rechts. Und denk nicht mal daran, deine Hände in meine Nähe kommen zu lassen. Ich bin nicht in Stimmung für eine Runde, machen wir Dean glücklich und lassen Rain dabei im Regen stehen“
Ihre Stimme war nur gedämpft zu hören, da sie ihre Nase in das Kissen gegraben hatte. Ihr Shirt war bei der ganzen Aktion nach oben gerutscht und gab ihren nackten Hintern frei.

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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 9:20 am

    Als Rain das Zimmer betrat, mit ihrem übergroßen T-Shirt, sah sie Deans Meinung nach, noch heißer als sonst aus. Einen kurzen Augenblick hatte er vollkommen vergessen, dass er ja einen kleinen Vorfall hatte. Mit schnellen Schritten ging er auf die Badezimmertür zu, schmiss dabei das Kissen aufs Bett und murrte etwas vor sich hin, dass für Rain sicherlich unverständlich war. ,,Kein Hobby, typisch Frauen, denken sie seien was Besonderes.‘‘ Dean murrte es richtig, in seinen nicht vorhandenen Bart hinein. Im Bad angekommen, endleerte er erst einmal seine Blase. Das Gefühl war eine absolute wohltat. Trotzdem war Dean etwas gereizt. Erstens durfte er sich von einer ehemaligen Affäre anpflaumen lassen, eigentlich sollte sie etwas dankbarer sein, schließlich hatte er ihr für diese Nacht einen Schlafplatz gewehrt. Und zweitens…Naja eigentlich gab es keinen weiteren Punkt. Dean wurde einfach nicht schlau aus ihr schlau. Sie hatten damals beide ausgemacht, dass es bei einer Affäre blieb. Und sie wusste dass er ein Hunter war, zumindest wusste Rain es jetzt. Eigentlich müsste sie ihn verstehen, er konnte einfach nicht lange an einem Ort bleiben.

    Natürlich war das nur eine Ausrede von ihm. Dean hätte sich auch einfach verabschieden können. Aber nein, da war er eines Tages einfach verschwunden, ohne einen Brief zu hinterlassen. Ohne irgendein Wort über dieses Thema gesprochen zu haben. Aber so war der Hunter nun einmal und er würde sich für nichts und niemanden ändern wollen. Dean wusch sich das Gesicht mit Kalten Wasser und zog sich dann bis zur Boxershorts aus. Seufzend verließ er das viel zu heiße Badezimmer und legte sich neben Rain. ,,Keine Angst ich fasse dich schon nicht an,‘‘ Schnaubend löschte er das Licht. Er lag mit dem Rücken zu Rain, die Augen weit geöffnet. ,,Das wird ja eine tolle Nacht.‘‘ Gab der Hunter mit einem Hauch Ironie von sich.


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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 9:40 am


Rain hörte ihm gar nicht mehr zu, als er das Zimmer verließ. Ihr Tag war einfach nur anstrengend gewesen. Sie gab ein leises Gähnen von sich, dann war sie auch schon weg, im Land der Träume.
Ihr Hintern rutschte ein wenig hin und her, dann rollte sie sich herum. Da der Blonde in der Zeit wieder aufgetaucht war, bekam er Prompt ihre Hand ins Gesicht geschlagen.
Ein tiefer Seufzte aus ihrer Brust folgte, dann rollte sie sich wieder in die andere Richtung.
Sie schlief wie eine Tote, hörte nicht ein Wort von dem was er sagte, sondern brummte nur leise, was aber wohl eher mit dem Traum zu tun hatte.
Sie war gerade dabei einen riesigen Teddy zu erledigen, der seltsamerweise Deans Augen hatte.

Die Braune zog ihre langen Beine an, drehte sich wieder und wieder hatte er ihre Hand im Gesicht, bevor diese hinab rutschte und auf seinem Oberkörper liegen blieb, sich fächerförmig ausbreitet.
Der Teddy wollte einfach nicht sterben, dass konnte doch alles nicht wahr sein.
Der ärgerliche Laut kam ihr nicht nur im Traum über die Lippen.
„Blöder Teddybär“
Ihre Hand zog sich zusammen, dann wanderte sie immer tiefer, bis zu seinem Bauch.
„Verdammt noch mal, stirb du blöder Bär“
Die Hand verschwand, dann fuhr sie sich damit über die Nase, als wollte sie eine Fliege vertreiben, nur um danach fast in den Blonden reinzukriechen und dann selig weiterzuschlafen.
Ihr Kopf lag dabei auf seine Schulter, ihr Bein hatte sich über seine gelegt, ihr Arm lag über seinem Bauch.

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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 9:57 am

    Nach kurzer Zeit tat Dean es seiner Bettgenossin gleich und schlief ebenfalls ein. Er hatte schreckliche Alpträume. Dean war wieder in der Hölle, diesmal war nicht er derjenige der Schmerzen hatte. Nein diesmal fügte er anderen Seelen Schmerzen zu. Das erschreckende an dieser Situation war wahrscheinlich, dass er überhaupt kein Mitgefühl hatte. Es machte Dean sogar Spaß und dann waren da auch noch seine Augen, diese waren Pechschwarz. Wie ein verrückter bewegte er sich im Bett, von der einen zur anderen Seite. Er wurde erst ruhiger als Rain sich an ihn presste. Die Nähe tat ihm gut und er wurde etwas ruhiger. Doch der Traum hatte noch kein Ende. Der Hunter erkannte das Gesicht des gepeinigten, es war sein Bruder. Im Traum lachte Dean laut auf und stach weiter mit einem Messer in Sams Brust.

    Der Schweiß stand ihm auf der Stirn, er stöhnte immer wieder leise auf. ,,Sam…‘‘ Seine Stimme war quellend. Plötzlicher Szenenwechsel, nun war sein Bruder an der Reihe. Dean war an Händen und Füßen gefesselt. Furchtbare Schmerzen durchquerten seinen Körper, er schrie auf. Diesmal schrie er wirklich auf. Er drückte Rain von sich und setze sich auf. Endlich war er wach. Zwar war es nur ein Traum, doch dieser war einfach nur schrecklich. Mit einem Taschentuch wischte er sich den Schweiß von der Stirn. Er blickte sich in dem dunklen Zimmer um, dann wanderte sein Blick auf die Uhr. Es war gerade mal halb eins nachts. Dean hatte noch die ganze Nacht vor sich. Doch er bezweifelte, dass er jetzt noch schlafen konnte. Der Hunter stand auf, ging auf den Kühlschrank zu und holte sich eine neue Dose Bier heraus. Mit einem Zug leerte er diese, nur um sich kurz darauf eine neue zu genehmigen. Schlafen konnte er jetzt sowieso nicht mehr. Also warum sollte er sich die Nacht nicht mit ein bisschen Alkohol verschönern.


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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 10:38 am

Rain wurde schlagartig wach, als Dean anfing zu schreien. Ihr Kopf fuhr nach oben, dann gab sie einen erstickten Laut von sich, als er sie von sich drückte und sie fast aus dem Bett gefallen wäre.
„Was zur Hölle“ fluchte sie völlig verschlafen los. Eben war sie noch im Land der Träume gewesen und hatte sich in wollige Wärme gekuschelt und jetzt das?
Sie hob den Kopf, dabei setzte sie sich auf und blies sie eine braune Strähne aus den Augen, dann verfolgte sie sein Tun mit den Augen.
Viel konnte sie ja nicht sehen, weil es im Zimmer dunkel war, als machte sie kurzerhand das Licht wieder an.
Ihr Blick glitt über den Blonden, dann seufzte sie leise.

„Du siehst beschissen aus, willst du mir sagen was los ist?“
Ihre Stimme rollte leise durch das Zimmer, klang immer noch völlig verschlafen. Rain rutschte dichter an die Bettkante, dann klopfte sie mit der flachen Hand neben sich.
„Na komm schon Hunter, setzt dich neben mich und gib mir was von deinem Bier ab. Dui siehst aus, als wärst du in der Hölle gewesen“
Wie recht sie damit hatte, konnte sie ja nicht ahnen. Sie hatte keinen Schimmer davon, wo er gewesen war. Woher auch.
Sie hatte ihn ewig nicht mehr gesehen.

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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 11:10 am

    Sollte Dean ihr wirklich erzählen dass er vierzig Jahre in der Hölle verbracht hatte? Das er deswegen Nacht für Nacht unter Alpträumen litt. Und das ihn ganz nebenbei ein Engel aus der Hölle geholt hatte? Rain würde ihn doch für verrückt erklären. Wobei die Welt eh schon verrückt genug, was konnte einen da noch schocken. Er blieb einige Augenblicke am Fenster stehen, ehe er Rains Angebot nachkam und sich neben sie setze. Der Traum saß ihm immer noch in den Knochen. Dean wusste nicht ob er ihr davon erzählen sollte. Irgendwie hatte er Angst von ihrer Reaktion. Ja Dean Winchester, der sonst so coole Hunter, hatte Angst. Wenn man es wirklich Angst nennen konnte. Ihm war einfach komisch zumute. Doch er musste reden. Dean hatte das Gefühl er würde platzen, würde er das geschehene nicht endlich loswerden.

    ,,Naja wo soll ich anfangen…‘‘ Seine Stimme klang zermürbt, er musste nach Worten ringen. ,,Ich mach es am besten Kurz und knapp…‘‘ Und wieder verstummte der Hunter. Noch nie hatte er mit jemanden darüber gesprochen, noch nicht einmal mit Bobby oder Sam. Dean hatte es einfach nicht gepackt, er schämte sich für die Zeit in der Hölle. Doch er wusste dass er es nicht mehr rückgängig machen konnte. Dean konnte nur noch alles besser machen. Er blickte direkt in Rains Augen. ,,Ich war in der Hölle vierzig Jahre lang. Hier auf der Erde waren es gerade mal 4 Monate. Für mich vierzig Jahre.‘‘ Tränen schossen dem Hunter in die Augen. Der Vorhang fiel und zum ersten Mal, konnte einer seiner Mitmenschen das wirkliche Gefühlsleben, des Dean Winchesters sehen. ,,Und weißt…weißt du was das schlimmste war?‘‘ Er wandte den Blick von Rain ab, knetete wie verrückt seine Hände, das diese schon zu schmerzen anfingen.

    ,,Ich wurde schwach und habe selbst Menschen gequält…‘‘ Nun versagte seine Stimme ganz. Dean konnte sich trotzdem nicht ganz fallen lassen. Er würde es nie zu lassen, vor ihr das Heulen anzufangen. Dafür war er einfach zu sehr Mann. Aber gegen die Tränen, die sich in seinen Augen sammelten, konnte er nicht ankämpfen. Dean konnte nicht länger sitzen bleiben. Der Hunter stand auf und ging aufs Fenster zu, nur um Rains Blick aus dem Weg zu gehen. ,,Ich bin wohl ein verdammt beschissenes Arschloch…‘‘

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Rain Maccoi

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BeitragThema: Re: Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends   Sa März 10, 2012 11:35 am

Die Braune hörte ihm schweigen zu, bis er geendet hatte, dann verfolgte sie mit den Augen, wie er zum Fenster lief,
Ihre Hand hob sich, der Zeigefinger in die Luft erhoben, ihr Mund geöffnet, als wollte sie etwas sagen.
„Ähm…“dann schloss sie ihn lieber wieder und seufzte leise. Sie hatte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit. Das musste sie erst mal verdauen.
Nicht nur, dass Dean in der Hölle gewesen war, sondern dass er eben doch tatsächlich Gefühle gezeigt hatte, die mal nicht danach klangen, als sei ihm alles egal.
Jetzt war Rain komplett verwirrt und das sollte schon was heißen. Das gelang so schnell keinem.

„40Jahre also“ murmelte sie, dabei senkte sie den Kopf, ihre Haare fielen hinab und bedeckten wirr ihr Gesicht, während sie sich wieder in Schweigen hüllte.
Sie wusste nicht, was sie sagen sollt. Alles würde beschissen klingen, jedes einzelne Wort.
Ihre Hand legte sich in ihren Nacken, dann stand sie langsam auf, trat dicht hinter ihn und sah seinen Rücken an.
„ Meine Schwester ist auch in der Hölle.“ Meinte sie dann ziemlich leise, ihre Stimme klang nicht wie sonst, klang nicht nach Rain, klang irgendwie hohl.
„ Ich suche sie seit fast 5 Jahren. Wenn es stimmt, was du sagst, dann…dann….“ihre Stimme brach ab, ihr Kopf drehte sich, sie sah nicht mehr ihn an, sondern die Wand.
Alle möglichen Gefühle spiegelten sich auf ihrem Gesicht.
Wut, Angst, Trauer, Zorn….immer und immer wieder.
„Du hast getan, was du musstest, um zu überleben. Also nein, du bist kein Arschloch, manchmal ein wenig anstrengend aber das wars auch schon“

Die Braune sah nochmal auf seinen Rücken, dann drehte sie sich um und steuerte ihren Rucksack an, ihre ganze Haltung wirkte verkrampf, starr.
„ Ich muss sie finden, jetzt noch schneller als vorher. Es ist meine Schuld, ich sollte in der Hölle sein, nicht sie, niemals sie. Scheiße…..“
Die ganze Angst um ihre Schwester hallte in ihrer Stimme nach, ausgelöst durch seine Worte, dann schüttelte doch tatsächlich ein Schluchzen ihre schlanken Schultern, bevor sie den Rucksack packte und ihn quer durchs Zimmer schleuderte.

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Ein bekanntes Gesicht l Rain Maccoi l Dean Winchester l Motelzimmer l 20 Uhr Abends

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